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SEG-MED in Aachen – Ehrenamt während des Medizinstudiums

SEG-MED Aachen steht für Studentische Einkaufsgemeinschaft Medizin Standort Aachen. Wie die Teddyklinik, MSV (Mit Sicherheit verliebt) oder AGT (Aufklärung gegen Tabak) handelt es sich bei der SEG-MED um eine Gruppe ehrenamtlicher Medizinstudierender.

Das Ziel der SEG MED ist es ihren Kommilitonen/-innen durch organisierte Sammelbestellungen, das gesamte „Equipment“, welches für das Medizinstudium und darüber hinaus benötigt wird kostengünstig und regional anzubieten. Angefangen bei einem neuen Stethoskop bis hin zum Laborkittel. Neben dem Preis steht die Beratung und die Möglichkeiten des Anprobierens bzw. Testens im Vordergrund. Das geht bereits an 12 Medizin-Uni-Standorten in ganz Deutschland, darunter auch in Aachen.

Christoph Sundarp Sprecher des Medizinernachwuchs.de für den Uni-Standort Aachen, hat mit Rebecca gesprochen, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Vorstand der SEG-MED engagiert.

Wie bist du eigentlich dazu gekommen, bei der SEG-MED mitzumachen?

Das war Anfang 2017 kurz vor meinem Physikum. Ich hatte die ständige „Auswendiglernerei“ in dieser Zeit ziemlich satt und wollte noch etwas Sinnvolles neben dem Studium machen. Über eine Uni-Rundmail bin ich auf die SEG-MED aufmerksam geworden. Da ich in meiner Freizeit auch liebend gerne auf Flohmärkten verkaufe, wusste ich, dass mir das Verkaufen Spaß machen würde. Und seither bin ich fest im Repertoire.

Bis Ende 2018 noch als Leiterin in Tübingen und mittlerweile im deutschlandweiten Vorstand.

Welche Untensilien braucht man für das Medizinstudium?

Das hängt stark von der Uni ab, an der man studiert. Grundsätzlich kann man sagen, dass an fast allen Universitäten für die Untersuchungskurse, die auch zum Teil am Krankenbett stattfinden, ein Stethoskop, eine Diagnostikleuchte (Pupillenreflex, Inspektion Mund/Auge), ein Reflexhammer und ggfs., ein Visitenkittel benötigt wird. Add-Ons wie eine neurologische Stimmgabel, eine Blutdruckmanschette, ein Otoskop oder pädiatrisches/neonatologische Stethoskope empfehlen wir nicht allen Studierenden. Diejenigen, die sich schon im Studium bewusst für Neurologie, HNO, Kinderheilkunde oder für eine spätere Niederlassung entschieden haben werden bei uns natürlich dennoch versorgt.

Ein zweiter wichtiger Punkt für einen Einkauf bei uns: Der Präparierkurs. Präparierset (Vorgaben je nach Uni verschieden), Nitril-Handschuhe, Schutzbrille und Laborkittel sollten an keinem Studierenden im Präpsaal fehlen.

Welches Stethoskop und welchen Reflexhammer würdest du deinen Kommilitonen*innen empfehlen?

Diese Frage wird uns oft gestellt. Prinzipiell gibt es kein Richtig und Falsch: Alle Produkte, die wir anbieten sind hochwertig und auf die Bedürfnisse von Medizinstudierenden/Ärzten abgestimmt. Gerne kann man die Produkte auch bei uns vor Ort austesteten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Littmann Classic III das bei uns am häufigsten eingekaufte Stethoskop ist.

Der „klassische“ Reflexhammer ist der Trömner. Er liegt etwas schwer in der Kitteltasche, aber als Anfänger ist es aufgrund der großen Auflagefläche und des Schwerpunkts leichter “zu treffen” als mit einem anderen Hammer.

Warum sollte man als Studierender bei euch einkaufen und nicht bei Amazon, DocCheck und Co.?

Erstens – der Preis. Wir passen unsere Preise halbjährlich an und achten darauf, dass wir Amazon und DocCheck unterbieten können. So sind wir meist 30-50% preiswerter als die UVP. Zusätzlich gibt es bei uns weitere Rabattaktionen und Gewinnspiele.

Zweitens – unsere Beratung und die enge Verzahnung mit der Uni vor Ort. Wir bieten den Uni-Vorgaben entsprechende Präpsets an und wissen genau, was man wann braucht und können euch perfekt beraten. Außerdem können Stethoskope bei uns getestet und Kittel anprobiert werden, und dass nur wenige Meter von den Hörsälen entfernt.

Drittens – ihr unterstützt eine gute Sache & den Austausch zwischen den Medizinstudierenden.

Wenn auch Sie Lust auf die Arbeit bei der SEG-MED bekommen haben, klicken Sie sich gerne durch die Links der SEG-MED und lassen ein Like oder eine Nachricht da.

www.seg-med.de

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